Wann spricht man von behinderter Nasenatmung?

Bei einer behinderten Nasenatmung klagen die Betroffenen darüber, dass sie keine Luft bekommen. Statt durch die Nase müssen sie durch den Mund atmen – vor allem nachts. Typisch ist, dass sich die Beschwerden mal bessern, mal verschlechtern, aber fast nie ganz verschwinden. Meistens ist ein Nasenloch „offen“ und das andere „verstopft“.

 

Ursachen

Eine verstopfte Nase geht meist mit einer Erkältung einer. Die Nasenschleimhaut schwillt an, es kommt zum typischen Nasenlaufen, irgendwann ist die Nase dicht. Im Normalfall klingen die Beschwerden nach ein paar Tagen ab. Anders bei Allergien oder einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Reizstoffen. Chronisch entzündete Nasennebenhöhlen deuten auf Nasenpolypen hin. Form- und Strukturveränderungen der Nase, z. B. eine Verkrümmung der Nasenscheidewand, erhöhen den Widerstand der Luftströmung in der Nase ebenfalls.

Nicht zu unterschätzen sind die Folgen einer längerfristig behinderten Nasenatmung: Schlafstörungen wie Schnarchen oder Schlafapnoe, aber auch Mittelohrentzündungen.

Manchmal kommt es bei einer Erkältung auch zu einem „Etagenwechsel“. Das heißt, die Infektion greift von den oberen auf die unteren Atemwege über und erfasst auch die Bronchien. Bronchitis und Asthma können die Folge sein.

 

Bitte gehen Sie zum Arzt, wenn ...

  • Ihre Nase selbst nach zwei Wochen noch verstopft ist,
  • Sie oft durch den Mund atmen oder heftig schnarchen,
  • Sie nicht mehr gut riechen und schmecken können,
  • Sie tagsüber immer wieder unter Müdigkeit leiden,
  • asthmatische Beschwerden hinzukommen,
  • Anzeichen einer allergischen Reaktion aufgetreten (z. B. Niesen, Augenjucken ...).

 

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Diagnose

Wie lange bestehen die Atembeschwerden schon? Ist die Nase nur in bestimmten Jahreszeiten oder ganzjährig verstopft? Verschaffen abschwellende Nasentropfen Linderung? Schon im Gespräch mit dem Patienten ergeben sich für den Arzt erste Hinweise auf die Ursache der beeinträchtigten Nasenatmung. Je nach Verdacht werden Riechprüfungen und Allergietests durchgeführt. Anatomische Veränderungen oder Entzündungen werden endoskopisch untersucht. Vor allem zur Abklärung von unklaren Verläufen bzw. zur Planung einer Operation kommen weitere bildgebende Verfahren wie CT oder DVT zum Einsatz.

 

Behandlung

Die Behandlung hängt davon ab, ob es sich um eine akute bzw. vorübergehende oder chronisch verstopfte Nase handelt. Im Fokus stehen sowohl die Symptome als auch die jeweilige Grunderkrankung. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen dabei von einfachen Hausmitteln über Medikamente bis hin zu minimalinvasiven Operationen.

Mögliche Behandlungsformen

  • Nasentropfen oder Nasenspray
  • Medikamente
  • Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
  • operative Eingriffe
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